Effizienzhausplanung & Energiekostenplanung – nachhaltig planen, Kosten kontrollieren

Die Effizienzhausplanung beschreibt die energetische Planung eines Gebäudes nach definierten Effizienzstandards. Ziel ist es, den Energiebedarf deutlich zu senken und gleichzeitig Fördermöglichkeiten optimal zu nutzen. Je niedriger der Effizienzhausstandard, desto energieeffizienter ist das Gebäude.

Die Effizienzhausplanung betrachtet die baulichen und technischen Anforderungen, um einen bestimmten energetischen Standard zu erreichen. Die Energiekostenplanung ergänzt dies um eine wirtschaftliche Perspektive und zeigt, welche laufenden Kosten langfristig zu erwarten sind.

Eine Effizienzhausplanung ist sinnvoll für Bauherren, Sanierer und Eigentümer, die langfristig niedrige Energiekosten, hohen Wohnkomfort und Planungssicherheit möchten – insbesondere bei Neubauten oder umfangreichen Sanierungen.

Es gibt verschiedene Effizienzhausstufen, beispielsweise EH 40, EH 55 oder Effizienzhaus Denkmal. Die Zahl gibt an, wie viel Energie ein Gebäude im Vergleich zu einem Referenzgebäude benötigt. Je niedriger die Zahl, desto besser die Energieeffizienz.

Ja. Auch Bestandsgebäude können durch gezielte Sanierungsmaßnahmen einen Effizienzhausstandard erreichen. Der Aufwand ist meist höher als beim Neubau, aber durch eine saubere Planung technisch möglich und wirtschaftlich oft sinnvoll.

Typische Maßnahmen betreffen die Gebäudehülle, die Heiz- und Lüftungstechnik, die Luftdichtheit sowie die Vermeidung von Wärmebrücken. Welche Maßnahmen notwendig sind, hängt vom Ausgangszustand des Gebäudes ab.

Die Energiekostenplanung zeigt, wie sich unterschiedliche Maßnahmen auf die laufenden Kosten auswirken. So können Investitionen und Einsparungen realistisch gegenübergestellt werden, bevor Entscheidungen getroffen werden.

Ja. Förderprogramme sind ein zentraler Bestandteil der Effizienzhausplanung. Die Planung stellt sicher, dass technische Anforderungen eingehalten werden und Fördermittel beantragt werden können.

Wir analysieren den Ist-Zustand des Gebäudes, simulieren verschiedene Maßnahmenkombinationen und bewerten diese energetisch sowie wirtschaftlich. Daraus entsteht eine belastbare Entscheidungsgrundlage.

Nein. Sie ist freiwillig, wird aber dringend empfohlen, da sie Fehlentscheidungen, Mehrkosten und spätere Nachbesserungen vermeidet.

Vertiefung: Effizienzhausplanung

Es werden unter anderem Energiebedarfsberechnungen, Wärmebrückenbewertungen, Lüftungskonzepte und Heizlasten berücksichtigt. Diese Berechnungen greifen ineinander und bestimmen den erreichbaren Standard.

Ja. Jede Maßnahme – etwa Dämmung oder Heiztechnik – beeinflusst den Gesamtstandard. Deshalb ist eine ganzheitliche Betrachtung entscheidend.

Anpassungen sind möglich, müssen jedoch energetisch nachgerechnet werden, um den angestrebten Standard nicht zu gefährden.

Ja. Neben dem Heizbedarf spielen Überhitzungsschutz und Komfort im Sommer eine wichtige Rolle.

Vertiefung: Energiekostenplanung

Sie zeigt die zu erwartenden Heiz-, Strom- und Betriebskosten auf Basis realer Nutzungsannahmen und technischer Planung.

Die Kosten basieren auf normierten Berechnungen und Erfahrungswerten. Sie liefern eine realistische Orientierung, ersetzen jedoch keine individuellen Verbrauchswerte.

Ja. Unterschiedliche Technik- oder Dämmvarianten können gegenübergestellt werden, um die wirtschaftlich sinnvollste Lösung zu finden.

Absolut. Sie macht sichtbar, welche Maßnahmen sich langfristig rechnen und wo sich Investitionen lohnen.

Wir verbinden technische Planung mit wirtschaftlichem Verständnis. Unser Fokus liegt darauf, Effizienz nicht nur rechnerisch zu erreichen, sondern langfristig bezahlbar und praktikabel zu gestalten – transparent, verständlich und unabhängig.